App Marketing: An die Spitze des App-Stores

App Marketing: An die Spitze des App-Stores

In der bunten Welt der App Stores wimmelt es vor Apps – die berühmte Nadel im Heuhaufen. Dabei braucht die Entwicklung einer Mobile App nicht nur eine zündende Idee, sie kostet auch Zeit, Mühe und nicht zuletzt Geld – umso ärgerlicher wenn die mit Fleiß und Schweiß entwickelte App nach Launch weit abgeschlagen außerhalb der Top 100 in den App Stores landet. Die bahnbrechendste Idee allein genügt selten, um die App in die oberen Ränge der Stores zu katapultieren. Die Frage ist also: Wie können wir unsere App sichtbar machen?

App Store Optimization – was ist das?

Mit der Entwicklung der App alleine ist es nicht getan – sie will auch vermarktet werden. App-Marketing beginnt in den App Stores wie z.B. im Google Play Store oder im Apple App Store (iOs). Die Abkürzung ASO steht für alle optimierenden Maßnahmen, die die App-Sichtbarkeit für den potentiellen User erhöhen sollen. Mit ASO verfolgen die App-Entwickler drei Hauptziele: mehr Downloads, größere Popularität, höherer Umsatz (bei kostenpflichtigen Apps) – um die App auf möglichst hohem Rang in den App Stores zu platzieren. Auf welcher Position die App letztlich in den Suchergebnislisten auftaucht, wird von folgenden Faktoren bestimmt:

  • Anzahl der Downloads
  • Anzahl der Downloads in einer bestimmten Zeit
  • Anzahl der User-Bewertungen
  • Anzahl der Kommentare zu einer App
  • Anzahl der Sterne bei der User-Bewertung

 App Store Optimization – wie geht’s?

Auf die richtige Präsentation kommt es an! Damit die App im Store genügend Aufmerksamkeit und Interesse weckt, müssen verschiedene Punkte beachtet und abgearbeitet werden. Wir haben hier die wichtigsten zusammengetragen:

Design des Icons
Was kann die App? Worum geht’s? Und warum ist sie besser als die Konkurrenz-App? Fragen, für deren visuelle Beantwortung nur ein Quadratzentimeter zur Verfügung steht. Deshalb: Ein klar designtes Icon gibt der App ein Gesicht – dabei sollte graphische Überfrachtung und Texte vermieden werden.

Beschreibung
Wieso sollte man ausgerechnet diese App downloaden? Schlagkräftige Argumente gehören deutlich erkennbar in die ersten Sätze verfrachtet, denn schließlich sind nur diese sichtbar. Besser schnell auf dem Punkt kommen, sonst blättert der gelangweilte oder überforderte User direkt weiter zur nächsten App.

Screenshots
Picture it! Screenshots, Bildern und Collagen können leicht und kreativ darstellen was die App kann und wie sie ausschaut. Bitte aber nicht übertreiben: Mit Photoshop Bearbeitungen riskiert man höchstens negative Bewertungen und enttäuschte User.

Keywords
Welche Schlagworte könnte der User in der Suche verwenden, um unsere App zu finden? Exakt diese Suchbegriffe sollten in der App-Beschreibung als Tags hinterlegt werden. Deshalb vorher ausführlich analysieren und auch inoffizielle Abkürzungen des eigenen Firmennamens berücksichtigen!

Bewertungen der User
Schnell befindet man sich auf der Jagd nach positiven Urteilen, denn sie pushen den Rang im App-Store. Helfen tun sie allerdings nur, wenn sie tatsächlich von zufriedenen Usern verfasst werden. Eigenlob und manipulierte Fake-Bewertungen fallen der Community auf – das provoziert böse Kommentare.

Weiterentwicklung
Sollte der Launch der App gelungen sein (Big-Bang!), muss man dran bleiben: Updates, Auswertung der Nutzerbewertungen und Tracking der Downloads sind unumgänglich, um den User am Ball zu halten. Sonst gerät die App schnell in Vergessenheit oder wird womöglich deinstalliert. Der Pessimismus ist berechtigt: Tatsächlich wird ein Großteil der Apps nur ein- oder zweimal genutzt bevor sie vom Smartphone-Besitzer wieder gelöscht werden.

Was geht sonst noch?

Lass andere über die App sprechen: auf Foren wie Android Pit, Appgefahren, App Zapp oder Check App kann man eigene Apps erwähnen lassen – teils umsonst, teils kostenpflichtig. Die Portale berichten täglich über erwähnenswerte Neuerscheinungen in der bunten Welt der Apps und können so womöglich ein Echo unter den Nutzern hervorrufen.

Fazit?

ASO – drei Buchstaben, um die gerade in der Launchphase kein App-Publisher umhin kommt – alles muss auf den ‚Big Bang‘ abzielen, um direkt mit Erscheinen der App in die Charts zu gelangen. Dennoch ist auch das ausgefeilteste Vermarktungskonzept nutzlos, wenn die App dem Nutzer keinen Mehrwert bietet oder kompliziert zu bedienen ist – Downloads sind nämlich nur dann hilfreich, wenn die App bei den Usern zum unverzichtbaren, digitalen Begleiter für den Alltag aufsteigt. Das Zusammenspiel von Idee, Konzept, Design und App Marketing Strategie muss einfach passen – auf diesem Weg begleitet Sie gerne unsere Unternehmensschwester pAPPermint solutions (Website: www.pappermint.de), eine App-Agentur aus Wiesbaden, die Ihnen mit Erfahrung und Beratung zur Seite steht. Dann kann Ihre App auch aus der Masse herausstechen und die Spitze der Stores erklimmen.

Quellen:

Die auf http://onlinemarketing-trends.de verwendeten Bilder stammen aus der folgenden Quelle: THINKSTOCK ® by Getty Images

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