Content Marketing auf Facebook

Content Marketing auf Facebook

Schon in unserem Artikel von Anfang Mai berichteten wir über das Thema Content Marketing. In diesem Beitrag wollen wir insbesondere die Vorteile von Content Marketing auf der beliebten Social Media Plattform Facebook aufführen.

Mittlerweile sollte fast jedem Unternehmen bewusst sein, dass richtiger Content Markenbekanntheit und Kundenbindung schafft. Doch was wird unter „richtigem Content” verstanden? Facebook allein bietet schon eine Vielfalt an Möglichkeiten der Contentpräsenz. Dabei ist nicht nur die Frage wie der Content in den Fokus gerückt werden soll sondern auch der Inhalt ausschlaggebend. Um die Zielgruppe zu erreichen sollte der Content entsprechend zugeschnitten sein. Vor allem informative und lustige Inhalte, die Mehrwerte bieten kommen gut bei den Usern an und werden gern mit anderen geteilt.

Content auf Facebook platzieren

Um Inhalte auf Facebook gekonnt zu platzieren und die Usability zu erhöhen, können im Unternehmensprofil Rubriken zur Strukturierung erstellt werden. Der Vorteil von Rubriken? Dem User wird eine bessere Übersicht geboten und er kann gezielt auf ein für ihn interessantes Thema zusteuern. Beispiel: Ein User hat vor längerer Zeit ein sehr lustiges Werbevideo einer bestimmten Marke gesehen. Unter den vielen Posts im Stream kann er dieses jedoch nicht mehr finden. Die Lösung? Das Unternehmen hat im besten Fall eine Rubrik für alle Videos erstellt. Eine praktische Methode um Content gezielt zu platzieren!

User-generierter Content – So einfach geht’s!

Content auf Facebook muss jedoch nicht unbedingt vom Unternehmen selbst entspringen. Die User können aufgefordert werden selbst Content zu entwickeln. Ein Wettbewerb als Basis aktiviert so manchen kreativen Kopf und im besten Fall werden sogar weitere User dazu animiert, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Das Unternehmen muss den teilnehmenden Nutzern dann nur noch die Möglichkeit bieten, den dargelegten Content zu veröffentlichen. Wichtig ist hierbei die Festlegung von Leitlinien. Denn bei User-generiertem Content muss davon ausgegangen werden, dass nicht nur für das Unternehmen oder die Marke positive Inhalte gestaltet werden. Daher ist es angebracht den Usern zu kommunizieren ob der Content eigenständig oder erst nach Überprüfung frei geschaltet wird. So kann unangebrachtem oder schädlichem Content vorgebeugt werden.
Des Weiteren bietet sich die Einbindung anderer Kommunikationskanäle an. Pinterest, Instagram oder Twitter als integrierte Rubrik auf dem Unternehmensprofil schaffen frischen Content und ermöglichen crossmediale Kommunikation. Auch hier kann ein Wettbewerb zur Contentgenerierung durch die Nutzer förderlich sein (Wie weiter im Text am Beispiel von NIVEA Deutschland zu sehen ;-)).

Content mit Mehrwert schaffen: Am Beispiel der Marke “NIVEA Deutschland”

Content mit Mehrwert impliziert die genaue Analyse der Zielgruppe. Ein hervorragendes Beispiel ist die Marke „NIVEA“. NIVEA Deutschland macht so ziemlich alles richtig! Neben unterhaltsamen Inhalten wird auch die Bilderwelt den Themen entsprechend aufbereitet. Zur aktuellen Sommersaison werden Bilder gepostet, die einfach Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer machen. Da bietet es sich doch gleich an, die neuen Sommerprodukte einzubinden und vorzustellen.

 Die Facebook-Seite von NIVEA Deutschland

Content Marketing auf Facebook am Beispiel von NIVEA Deutschland

NIVEA Deutschland präsentiert sich auf Facebook  in zwölf verschiedenen Kategorien. Für alle NIVEA Fans sind wichtige Informationen und Ereignisse sofort auf den ersten Blick sichtbar. So kann direkt je nach Belieben auf aktuelle Gewinnspiele, Fotos oder Veranstaltungen zugegriffen werden. Allerdings geht es auf der Facebook Seite nicht darum, nur die Anzahl der Fans zu steigern, sondern für Unterhaltung und mehr Interaktion zu sorgen. Dies wird unter anderem durch interaktive Elemente erzielt:

  • Es können schöne Botschaften an Freunde verschickt werden.
    Content Marketing auf Facebook
  • Des Weiteren werden andere Social Media Kanäle wie Twitter, Pinterest etc. eingebunden und Aktionen dieser Plattformen auf Facebook kommuniziert. Hier bietet sich zum Beispiel die “Pflege geht auf Reisen!” Aktion an. User haben hier die Möglichkeit ein Urlaubsbild auf Pinterest einzureichen. Dabei handelt es sich um ein Urlaubsbild, welches ein NIVEA Produkt verzieren könnte. Der Sieger erhält eine Reise und es werden weitere tolle Geschenke verlost.

interaktive Elemente auf Facebook

  • Es werden Inhalte für Frauen und Männer aufbereitet, um alle Zielgruppen zu erreichen.
  • Hinzu kommt, dass neue Produkte auf eine unterhaltsame Art und Weise vorgestellt werden, sodass der werbliche Aspekte nicht wahrgenommen wird, z.B. der neue Sonnenschutz von Nivea mit erfrischendem Effekt. Das Produkt wird beschrieben und gleichzeitig mit einer Aktion in Verbindung gebracht. Es werden NIVEA Sun Paketeverlost. Und genau das macht Content Marketing aus!

Fazit

Content Marketing ist vielseitig. Unsere Auswertung zeigt auf, dass Kreativität viel bewirken kann. Aktuell hat NIVEA knapp 700.000 Fans. Die Inhalte werden von sehr vielen Fans geteilt, geliked und kommentiert. Dies kann darauf zurückgeführt werden, dass sich die User gerne mehr Zeit für die Inhalte nehmen und sich damit länger beschäftigen. Bei den Inhalten von NIVEA Deutschland werden werbliche Botschaften nicht aggressiv kommuniziert. Denn auf Werbung reagieren User oft genervt und nehmen diese als Spam wahr.
Unser Tipp: Bevor Unternehmen mit dem Thema Content-Marketing starten, bedarf es einer vorherigen Strategie. Überlegen Sie sich, wie Sie guten und interaktiven Content mit Ihrer Marke verbinden und wie Sie mit diesem Content so viele Interessenten wie nur möglich erreichen können.

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2 Kommentare zu Content Marketing auf Facebook

Ich bin gespannt ob Content Marketing nur ein kurzfristiger Trend ist oder sich zu einer richtigen Marketingdisziplin entwickelt. Bitte bleibt am Ball. Danke!

Aktuell ist zu beobachten das sich immer mehr PR-Agenturen des Themas annehmen und auch der DJV (Deutsche Journalisten Verband) und der DFJV haben das Thema für Ihre Journalistenmitglieder ganz oben auf die Prioritätsliste gesetzt. Es ist also davon auszugehen, dass dieses Thema auch in 2016 einen breiten Raum im Onlinemarketing einnehmen wird.

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