Die Top Ranking-Faktoren 2015

Egal ob für Firmen aus allerlei Branchen, im Social Media oder für Werbetreibende – es gibt in der Suchmaschinenoptimierung einen ganz besonderen Faktor für Erfolg: Den Ranking-Faktor. Denn nur wer im Ranking bei Google mit seiner Webseite punkten kann, landet im besten Falle auf den obersten Positionen der Suchergebnisse und hat somit die größten Chancen, vom Kunden entdeckt zu werden. Doch wie können diese Top-Positionen in den SERPs erreicht werden und was muss, speziell im Falle der Onpage-Optimierung, beachtet werden? Die Kollegen von Searchmetrics haben ein überaus nützliches Whitepaper zu den Top Ranking-Faktoren im Jahr 2015 zusammengestellt, dessen wichtigste Ergebnisse wir hier einmal in Kurzform vorstellen möchten.

Welche Ranking-Faktoren sind 2015 am wichtigsten?

Für die einmal jährlich erscheinende Studie hat Searchmetrics die Top-10-Platzierungen der Google Suchergebnisse auf Aspekte wie Dateigröße, Ladezeit, Content und weiteres analysiert, wodurch Hinweise auf die eigene Webseitenoptimierung abgeleitet werden konnten. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Desktop-Suchergebnisse und die zusammengehörigen Ranking-Faktoren für die Desktopsuche. Die Studie wurde zudem in Unterkapitel wie beispielsweise Technik, User Experience, Content, Social Signals und Backlinks gegliedert, in denen die jeweiligen Schwerpunkte detailliert untersucht wurden.

Webseiten technisch optimieren, Seitenladezeiten im Blick behalten und aussagekräftige URLs verwenden

Der Bereich Technik beschäftigt sich mit Onpage-Faktoren, die nicht direkt mit dem Content der Webseite in Zusammenhang stehen. Erst einmal ist zu erkennen, dass technisch gut optimierte Domains sich auf den vorderen Plätzen des Rankings befinden. Das heißt, Betreiber sollten Wert darauf legen, passende Meta Descriptions zu verfassen, Überschriften zu formatieren sowie die Webseite optimal auszuzeichnen, zu präsentieren und zu gliedern. Zudem wächst die Dokumentengröße auf Webseiten stetig, sodass Betreiber die Ladezeiten in jedem Fall im Blick behalten sollten. Von der Verwendung von Flash-Playern wird ebenfalls abgeraten, da dies die Seitenladezeit negativ beeinflussen kann, welche einen wichtigen Ranking-Faktor darstellt. Zuletzt sollte in der technischen Optimierung noch die URL-Länge beachtet werden, denn besser rankende URLs sind häufig kürzer und bestehen aus sprechenden URLs.

User Experience: Werbung vermeiden, Inhalte deutlich strukturieren

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Onpage-Optimierung ist die User Experience sowie die dazugehörigen Elemente Design und Usability.  Die Studie macht deutlich, dass eine optimal ausgesteuerte Linkstruktur es Nutzern und Crawlern zugleich einfacher macht, sich auf der Webseite zurechtzufinden. Außerdem verlängern Bilder zwischen Inhalten die Verweilzeit von Besuchern.

Sie sollten besonders dafür sorgen, dass Ihre Webseite für jedes Gerät optimal angezeigt werden kann. Dafür sind Responsive Webdesign und die bestmögliche Lesbarkeit der Inhalte durch große Schriftgrößen notwendig, denn nichts frustriert User mehr als sich mit einer nicht mobil-optimierten Seite auseinander zu setzen. Zudem sollten interaktive Elemente und untergeordnete Listen zur sinnvollen Strukturierung von Inhalten genutzt werden.

Auszug aus der Searchmetrics-Studie: Webseiten mit Responsive Design in den Suchergebnissen.

Auszug aus der Searchmetrics-Studie: Webseiten mit Responsive Design in den Suchergebnissen.

Content is King!

Der wohl wichtigste Faktor im Bezug auf das Suchmaschinenranking sind immer noch unangefochten die Inhalte. Im Jahr 2015 stieg die Anzahl der Wörter pro Landing Page an, längerer Content wird somit zum Standard. Der Tipp: Nicht nur auf Quantität, sondern vor allem auf Qualität Wert legen. Mit relevanten Inhalten und aussagekräftigen Keywords sowie auf die Zielgruppe angepassten Texten bewirken Sie weitaus mehr als mit blanken Massen an Text.

Backlinks nutzen, um die eigene Domain als Marke zu stärken

Die Zahl der Backlinks in der Liste der Top 30 rankenden Webseiten ist deutlich gestiegen, was vor allem auf die Wichtigkeit der Anzahl an Backlinks als Ranking-Faktor zurückzuführen ist. Ebenso sollte versucht werden, die Markenbekanntheit zu steigern, da dies Backlinks generiert. Auffällig ist auch, dass immer weniger Links auf die Startseite der Domain führen, sondern auf Unterseiten. Positioniert eure Domain also als Marke und über guten Content und setzt auf Langfristigkeit, denn ältere und etablierte Seiten belegen vordere Ergebnisse in den SERPs. Die Relevanz von Backlinks als Ranking-Faktor ist immer noch hoch, wird jedoch in Zukunft wohl zugunsten anderer Faktoren unwichtiger werden.

Fazit

Auch 2015 bestimmen die altbekannten Ranking-Faktoren wie Seitenladezeit, Content und Backlinks, wie eine Webseite in den SERPs rankt. Geringe Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zeigen sich beispielsweise in den Bereichen Dateigröße, URL-Länge, Time on Site und Lesbarkeit.

Damit auch Ihre Webseite im Suchmaschinen-Ranking profitieren kann, sollte darauf geachtet werden, relevante Inhalte zu produzieren, die sich an der Suchintention des Benutzers orientieren (beispielsweise Art der Suchanfrage und des Endgeräts). Strukturiert diese Inhalte bestenfalls in Mindmaps, sodass eng verwandte Themen gemeinsam auf der Landing Page erscheinen und untergeordnete Sachverhalte auf einer Unterseite Platz finden. Ein Denken in Keywords am besten vermeiden, da User verschiedene Suchanfragen stellen, die aber ähnliche Absichten haben können. Bietet eure Inhalte auf einer technisch möglichst einwandfreien Basis an, die Suchmaschine und Nutzer eine optimale User Experience ermöglicht.

Die gesamte Searchmetrics Studie „Search Ranking-Faktoren und Rang-Korrelationen: So sind die Karten 2015 gemischt“ kann bei Interesse hier heruntergeladen werden.

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