Online Marketing Trends die das Performance Marketing vom „Black Friday“ lernen kann

Black Friday Onlinemarketing

Nach dem Kaufrausch kommt die Analyse

Während sich der diesjährige rekordverdächtige „Black Friday“ Kaufrausch-Adrenalinpegel der Konsumenten legt, fragt sich die Online Branche, was können wir davon lernen? Und was können wir für die Planung mit ins kommende Onlinejahr 2016 nehmen. Econsultancy in London und der IBM Watson Trend Hub haben sich dieser Fragen für den U.S. und britischen Markt angenommen und die ersten, wesentlichen Facts zusammengetragen, die auch in diesem Beitrag eine Rolle spielen werden.
Niemand kam in diesem Jahr der geballten Werbekraft der Onliner davon. Ob Newsletter, Banner-Interstitials, Pre- und Post-Roll, mobile optimierter Werbung – alle Werbeplätze waren in diesem Jahr ausgebucht. Parallel mussten auch noch die Werbewünsche der alljährlichen KFZ-Versicherer Abwerberunden eingebracht werden, die im geballten medialen Trommelfeuer des „Black Friday“ beinahe untergingen. Auch fast jeder zweite Deutsche kennt laut deals.com die beiden Abverkaufs stärksten Tage des Online Handels „Cyber Monday“ und „Black Friday“.

Die 6 Learnings aus dem Black-Friday für das Performance Marketing 2016

  1. Die Verbraucher geben mehr aus
    Die Verbraucher besuchten in diesem Jahr die Online-Shops nicht nur häufiger, Sie gaben auch deutlich mehr Geld aus. Der durchschnittliche Warenkorb lag bei den britischen Shops um umgerechnet 10.45 EUR höher als im Vorjahr und stieg damit auf 129,54 EUR.
  1. Der erste Smartphone „Black Friday“
    Erstmals scheinen Smartphones bei diesem Promotion Event eine gleichwertige Rolle zu spielen. Sie holen erstmals zu den Tablets, die dem Desktopkauf bisher direkt folgten, auf. Im Tagesverlauf zeigt sich die zunehmend bedeutende Rolle der Smartphones bei der Kaufvorbereitung.
  1. „Black Friday“ ist mehr als eine Handelspromotion
    Viele sehen den „Black Friday“ als reine Abverkaufs-Promotion des Onlinehandels an, aber auch anderen Werbetreibenden bietet sich die Möglichkeit an dem deutlichen Traffic-Anstieg zu partizipieren. Sicherlich werden die meisten Ihre Weihnachtsgeschenke für Ihre Lieben einkaufen, aber sehr viele Konsumenten nutzen die „Black Friday“ Angebote auch für sich selbst. Einer der Hauptgewinner war wieder die Handybranche die mit intelligenten Promotion punkteten. Sehr stark in der Wahrnehmung der Konsumenten war hier zu Lande wieder die „Fröhliche Zweinachtsaktion“ von Samsung.
  1. Der Black Friday wird mehr und mehr zu einem Ganztages-Event
    Bei Abverkaufs Tagen der Vergangenheit konnte immer wieder deutliche Peaks im Tagesverlauf festgestellt werden. Der Traffic wuchs im Tagesbeginn bis 20:30 an um dann wieder abzufallen. Der „Black Friday“ zeigt hier ein deutlich anderes Muster. Ein erster Abverkaufs Peak wird bereits um 9 Uhr vormittags erzielt. Bis zum Abend um 20:30 bleibt das Traffic-Niveau auf hohem Niveau.
  1. Der Cyber-Monday ist tot
    Der gleichbleibende und auf hohem Niveau befindliche Abverkaufs-Verlauf, der deutlich über dem Cyber-Monday liegt, wären noch kein Untergang des Cyber-Monday. Aber auch die auf den „Black-Friday“ folgenden Wochenendtage Samstag und Sonntag übersteigen den Abverkauf vom Cyber-Monday deutlich. Econsultancy zieht daraus den Schluss dass der klassische Cyber-Monday tot ist. Aber auch hier liegen die Abverkäufe weit über den normalen Handelstagen und somit könnte der Totgesagte doch noch länger leben. Vielleicht bietet sich hier auch für den ein oder anderen Anbieter wieder die Möglichkeit einer Steigerung der Promotion-Wahrnehmung.
  1. Die mobile Entscheidungsvorbereitung steigt rasant an – gekauft wird noch am Desktop.
    Ein Grund für die erste Abverkaufs Spitze um 10 Uhr könnte darin liegen dass die Konsumenten bereits auf dem Weg zur Arbeit mit Ihrem Smartphone die ersten für Sie in Frage kommenden „Black Friday“ Angebote sichten. Dieser Traffic-Anstieg reicht fast an die Tablet-Nutzung heran, die Kaufabschlüsse werden aber vornehmlich doch noch am Desktop vorgenommen.

Auch der U.S. Retail – Black Friday Report 2015 von IBM steuert noch ein paar deutliche Eckdaten bei:

  • + 21.46% Umsatzsteigerung des „Black Friday ´15“ gegenüber „Black Friday ´14“
  • + 52.04% Umsatzsteigerung des „Black Friday ´15“ gegenüber „Thanksgiving ´15“
  • Erster Sales Peak um 10 Uhr vormittags
  • Download des IBM Black Friday Reports 2015 (Quelle: IBM Commerce)

Ihr könnt hier an der aktuellen Umfrage zu den “Digitalen Trends 2016” teilnehmen. Die Umfrage wird von Adobe und Econsultancy durchgeführt. Die Ergebniss zusammenfassung wird Euch nach Abschluss der Befragung zugesandt.

Welche Beobachtungen habt Ihr in diesem Jahr gemacht?

Branding Brand's Mobile Commerce Index is the retail industry's largest collection of data on mobile sales performance. [Source: Branding Brand]

Branding Brand’s Mobile Commerce Index is the retail industry’s largest collection of data on mobile sales performance. [Source: Branding Brand]

Quelle Infografik: https://prnmedia.prnewswire.com/multimedia/?assetID=554401
Bildquelle: https://pixabay.com/de/schwarzer-freitag-einkaufen-verkauf-1042311/

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