Schützen Sie Ihre Privatdaten in der Cloud – von Beginn der Nutzung!

Schützen Sie Ihre Privatdaten in der Cloud

Sie Nutzen Windows 8, Google Drive oder Dropbox oder möchten dies gerne in Zukunft zum einfachen Austausch Ihrer Daten einsetzen?

Dann setzen Sie sich hin und trinken erst einmal einen Kaffee 😉

Was Windows 8 bei der Installation als schöne bunte Kachelwelt als neue Art der eleganten Datenhaltung anbietet, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als massive Datenlücke für Ihre Privatdaten. An dieser Stelle möchte man den Anbietern von Cloudservices natürlich keine Absicht unterstellen, aber immerhin werden diese Services so angepriesen und auch bis zu einem bestimmten Volumen kostenfrei angeboten, dass man hellhörig werden sollte.

Was passiert mit meinen Privatdaten in den Clouds von Microsoft, Google, Apple oder Dropbox? Bereits bei der Datenübertragung wird oft keine Verschlüsselung wie SSL verwendet, die Mailadresse wird selten verifiziert, was im schlimmsten Fall zu einer Übernahme des Cloudspeichers durch Dritte führen kann. Eine intensivere Untersuchung hat hierzu das Fraunhoferinstitut durchgeführt.

Da man nicht ausschließen kann, dass auch der Cloudanbieter selbst die privaten Daten nicht scannt, um z.B. dem Nutzer passende Werbung anbieten zu können, sollte der Cloudspeicher in jedem Fall bereits vor der Nutzung verschlüsselt werden. Dort abgelegte Daten sind dann zumindest nicht einfach direkt lesbar.

Wie kann man seine Privatdaten im Cloudspeicher schützen?

Ein deutscher Anbieter bietet für die private Nutzung kostenfreies, lohnenswertes Tool an. Mit BoxCryptor der Firma Secomba GmbH können Sie Ihre Sicherheitslücke schnell und einfach schließen. (Unternehmenswebsite: www.boxcryptor.com)

Laden Sie sich das Tool BoxCryptor auf Ihren Rechner und installieren es. Nach dem Start werden Sie aufgefordert einen Speicherort für einen verschlüsselten Ordner anzugeben. In unserem Fall legen Sie im Synchronisationsordner unter Dropbox einen Ordner an. Wenn Sie nun auf einem anderen Rechner oder auch per App auf Ihrem iPhone ebenfalls BoxCryptor installieren, lässt sich dieser Ordner automatisch synchronisieren und die einzelnen Daten, die dort verschlüsselt abgelegt werden, mit dem von Ihnen vergebenen Passwort öffnen.

Die kostenlose Variante ist im Nutzungsumfang eingeschränkt, so wird hier nur ein Laufwerk verschlüsselt. Sollen zum Beispiel Daten mit anderen Unternehmen sicher ausgetauscht werden, müssten mehrere Ordner angelegt werden die über einen eigenen Schlüssel verfügen der individuell mit dem jeweiligen Unternehmen ausgetauscht wird. Die kostenfreie Variante unterstützt dies nicht.

Für die meisten Cloudspeicher stellt diese Lösung eine elegante Absicherungsmöglichkeit für Privatdaten da. Leider gilt dies nicht für den iCloud Speicher von Apple. Apple hat für mehrere 100 Millionen Dollar Rechenzentren für die iCloud bereitgestellt. Sicherlich nicht ganz ohne Hintergedanke. Neben der Kopplung der iOS Endgeräte erhält der Konzern neben den Nutzungs- und Standortinformationen nun auch direkten Zugriff auf unverschlüsselte Musik-, Bild- und Dokumentdaten. Für die Gesichtserkennung aus Bilddaten über iOS hat Apple schon ein Patent angemeldet, somit könnten zukünftig auch die Bildinhalte mit in das Datamining von Apple einbezogen werden.

Mehr zum Thema Cloud gibt es hier in unserem Artikel von Dezember.

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