Tipps zur Bindung neuer Newsletter-Empfänger

Tipps zur Bindung neuer Newsletter-Empfänger

Nicht schinden – Nutzer richtig binden!

Newsletter per Mail waren gestern? Von wegen! Wenn ein Nutzer Ihren Newsletter abonniert, dann sollte Ihnen bewusst sein, dass dieser auch Interesse an Ihren Produkten und Dienstleistungen hat und relevante Inhalte erwartet. In solch einem Fall sollte ein Unternehmen “proaktiv” reagieren. Schließlich bringt der Nutzer Interessen und Erwartungen an Ihren Newsletter mit, die man bestmöglich erfüllen sollte, um die Bindung neuer Empfänger zu festigen.

Wie eine solche gelungene mehrstufige Willkommensstrecke aussehen könnte, möchten wir Ihnen gerne am Beispiel von CONRAD zeigen, ein Anbieter für Elektronik und Technik.

Wie können interessante Mailings aussehen? Das Beispiel von CONRAD!
Verschicken Sie eine Willkommensmail mit Mehrwert an den neuen Newsletter-Abonnenten. Im besten Fall beinhaltet die Willkommensmail nicht nur die übliche Begrüßung, wie man sie so oft kennt:

Sehr geehrte/r Frau/Herr,

wir freuen uns, dass Sie unseren Newsletter abonnieren möchten.
Um Ihre Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den folgenden Link – so sind wir sicher, dass Ihre E-Mail Adresse nicht durch einen Dritten eingetragen wurde:

Kommt Ihnen dieser Text bekannt vor? Einen Mehrwert bietet dieser nicht.
Wie eine Willkommensmail mit Mehrwert aussehen könnte, sehen Sie nun bei CONRAD.

newsletter conrad

  1. Die ersten Zeilen (im Screenshot blau markiert) geben die üblichen Floskeln wieder. Zahlreiche Unternehmen beenden damit das Willkommensmailing. Die einfache Gestaltung kann dazu führen, dass der Interessent nicht mehr 100% davon überzeugt ist, ob er die Newsletteranmeldung bestätigen möchte. Im schlimmsten Fall wird das Mailing ignoriert und das Unternehmen verliert einen potentiellen Kunden. Doch nicht so bei CONRAD!
  2. Schon in den nächsten Zeilen wird dem Interessenten ein Mehrwert geboten (grüne Markierung im Screenshot).Der Interessent hat die Möglichkeit, sich einen 5 € Gutschein für den nächsten Einkauf bei CONRAD zu sichern. Den Gutschein erhält er jedoch nur, wenn er die Newsletteranmeldung auch bestätigt. Eine tolle Methode, um den Interessenten doch noch vom Newsletter zu überzeugen.
  3. Nachdem der Interessent den Newsletter nun bestätigt hat, bekommt er ein weiteres Mailing. In diesem Mailing erhält er aber nicht nur den versprochenen 5 € Gutschein. Er bekommt noch weitere interessante Inhalte geboten. Hier eine kurze Analyse des Newsletters:

Beispiel Begrüßungsmailing

Das Beispiel von CONRAD zeigt auf, dass der Prozess der Kundenbindung über Mailings mehrstufig erfolgen sollte, um die Aufmerksamkeitsspanne des Nutzers nicht abzubauen.

Die Frequenz des Versandes eines Newsletters

Die Frequenz des Versands spielt eine wichtige Rolle. Eine tägliche Erinnerungsmail wird sicher zu viel des Guten und wird vom Empfänger eher als lästig empfunden werden. Allerdings sollte  die Frequenz eine Woche auch nicht überschreiten. Zudem ist zu beachten das reguläre Newsletter nicht unbedingt zeitgleich zu den Willkommensmails verschickt werden sollten, damit der Nutzer sich nicht überfordert fühlt. Es ist besonders an dieser Stelle essentiell, die richtige Taktung herauszufinden um den Bedürfnissen des Nutzers zu entsprechen.

Wie Sie das umsetzen können? Prüfen Sie regelmäßig die Öffnungsraten der Mails/des Newsletters, um so zu erfahren wie und auf welche Taktung die Nutzer am besten reagieren. Die anfänglichen Willkommensmails sollen den Nutzer vorerst auf die anstehenden Newsletter vorbereiten. Dies impliziert eine durchdachte Struktur und ein homogenes Design für alle E-Mails. Ein weiterer Tipp um nicht in der Spamfalle zu landen ist, dem Nutzer in den Willkommensmails vorzuschlagen, die Antwortmailadresse im Adressbuch zu speichern damit der Newsletter später im Posteingang landet.

Tipps für die Inhalte eines Willkommensmailings

Um den Nutzer bei Stange zu halten gilt es ihn zu begeistern. Gewöhnliche Sonderangebote oder reguläre Werbung haben in den Willkommensmails nichts zu suchen.
Unsere Empfehlung:

  • Teasern Sie Special Offers an, die nur für neue Mitglieder oder Erstbesteller gelten
  • kommunizieren Sie Gutscheine, Gewinnspiele
  • oder versenden Sie wenn möglich  Produktproben – am besten Versandkostenfrei.
  • liefern Sie Informationen, die sonst nur Mitgliedern exklusiv zur Verfügung stehen. Der Empfänger sollte das Gefühl bekommen etwas Prominentes zu erhalten. Nur so wird weiter Interesse geweckt und die Spannung gehalten.

Mit dem Empfänger per Du

Der Empfänger sollte nach geraumer Zeit individualisierte Inhalte erhalten. Ein Vorteil von E-Mail Marketing ist die zielgerechte Aussteuerung der Mails. Durch das Erfassen von personenbezogenen Daten bei der Anmeldung zum Newsletter erhält man die Basis zum individuellen Versand. Die Abfrage relevanter Daten kann über die Willkommensstrecke vollzogen werden, um den Empfänger zu Beginn nicht abzuschrecken. Aber auch der Klickverlauf kann Aufschluss über das Verhalten des Empfängers geben. Hier ist zu beachten, dass es zuvor der Einwilligung des Nutzers bedarf. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass der Nutzer ausführlich informiert werden sollte wenn er seine Daten preisgeben soll. Denn nur wenn ein Mehrwert für den Empfänger erkennbar ist wird er gewillt sein seine Daten frei zu geben.

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