Twitter Analytics zwitschert nun noch mehr

Für Unternehmen, die Twitter als Marketingkanal nutzen, ist das hauseigene Analytics-Tool fast lebensnotwendig. Denn die umfangreichen Daten, die in der Funktion zur Verfügung gestellt werden, bieten ein sehr detailliertes Bild vom eigenen Erfolg auf Twitter. Die Statistik-Seite wirkte bislang ohne die Anzeige der Impressions eines Tweets oder der Benennung einer Engagement Rate bislang etwas karg und ungenau, doch Twitter hat sich ins Zeug gelegt und der Seite vor kurzer Zeit einen Relaunch verpasst.

Analyse der Tweets

Der Tab Tweets auf dem Analytics Dashboard bietet eine ausführliche Übersicht, wie sich verschiedene Werte über einen bestimmten Zeitraum (standardmäßig sind 28 Tage eingestellt) entwickelt haben.

twitter-analytics
Twitter-Analytics errechnet nun die durchschnittlichen Impressionen (in blau), die die Tweets am jeweiligen Tag (darunter in grau) erhalten haben und stellte diese in einem Balkendiagramm anschaulich und leicht verständlich dar. Darunter werden alle Interaktionen des gewählten Zeitraums in kleine Grafiken einzeln in einer Verlaufskurve in Prozent aufgeschlüsselt. Von der Grafik lässt sich ablesen, wie viele der jeweiligen Interaktionen, beispielsweise Retweets, man pro Tag erreicht hat. Des Weiteren gibt es eine Ansicht mit den chronologisch aufgelisteten Posts, die verrät wie viele Impressionen und Interaktionen der jeweilige Tweet erhalten hat. Hier sind Ähnlichkeiten zur Facebook-Auswertung erkennbar. Die Interaktionsrate wird automatisch errechnet. So kann man seine Tweets miteinander vergleichen und die für die Follower interessantesten Themen identifizieren. Neben den Details zum Tweet selbst (Text, Permalink, Zeit der Veröffentlichung etc.) werden nach einem Klick auf diesen jedoch noch deutlich mehr Informationen wie die Anzahl der Personen, die den Tweet gesehen haben, die Anzahl der Favorisierungen und Retweets des Posts, Antworten auf diesen oder auch Detailerweiterungen grafisch dargestellt.

Interaktion-Retweet

So können Unternehmen genau auswerten, was an ihrem Tweet für die User besonders interessant war.

Auf der Startseite befindet sich noch eine Auswahl an Highlights aus dem bisher laufenden Monat:

• Top-Tweet mit den meisten Impressions
• Top-Erwähnung mit den meisten Interaktionen
• Top-Follower gemessen an den jeweiligen Followern
• Top-Medientweet, der die meisten Impressions hatte

Highligts-Twitter

Scrollt man weiter runter, erhält man soeben genannte Übersichten ebenfalls für die jeweils zurückliegenden Monate. Zudem findet sich rechts an der Seite jeweils eine kurze Zusammenfassung des jeweiligen Monats. All diese Kriterien können auch für Promoted-Tweets gemessen und separat ausgewertet werden.

Analyse der eigenen Follower

Ein besonders wichtiger Schritt nach vorne für Marketer ist aber vor allem der zweite Tab, den das Tool zu bieten hat: Follower. Neben der Followerentwicklung erfährt man hier in welchem Land bzw. in welcher Stadt die eigenen Follower sitzen, welches Geschlecht sie haben, welche Interessen besonders häufig vertreten und welche besonders selten sind.

Twitter-Nutzeranalyse

Und auch die Konkurrenz kann analysiert werden – Es wird angezeigt, welchen Twitternutzern die eigenen Follower sonst noch folgen. Durch diese vielfältigen Auswertungsmöglichkeiten lässt sich noch mehr über die Zielgruppe erfahren und der Content auf diese abstimmen. Die oben genannten Informationen zu Tweets und Interaktionen geben dann darüber Auskunft, ob die angewandte Strategie erfolgreich war oder einer Optimierung bedarf.

Lohnt sich das?

Twitter Analytics bietet umfangreiche und für Unternehmen bedeutende Informationen, die bei der Ausrichtung des eigenen Twitter-Kanals als Marketinginstrument hilfreich sind und für jeden, der sie nutzt, schnell unabdingbar werden dürften. Die Statistiken können dabei helfen, seine Follower besser zu verstehen und die Kommunikation auf dem Social Media-Kanal dahingehend zu optimieren.

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