Warum spielt die Ladegeschwindigkeit von Webseiten eine so entscheidende Rolle?

Die Ladegeschwindigkeit von Webseiten

Die Ladegeschwindigkeit von Websites bezeichnet die Dauer des Aufbaus einer Website bzw. die Zeit, bis der Websitebesucher den Content im Browser angezeigt bekommt und damit interagieren kann. Eine kurze Ladegeschwindigkeit ist ausschlaggebend, um dem Besuchern schon bei dem Klick auf die Website eine gute Usability zu bieten. Laut der US-amerikanischen Forrester Studie zu Ladezeiten und Usability von Online Shops[1], brechen rund 40 % der User den Visit ab, wenn die Ladezeit der Seite mehr als drei Sekunden beträgt. Da nicht jedem User eine schnelle Internetverbindung zur Verfügung steht, ist außerdem zu bedenken, dass Ladezeiten je nach Bandbreite variieren. Dementsprechend ist nicht nur der Aufbau bei dem Visit der Seite ausschlaggebend sondern auch die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus während des Surfens auf der Seite.

Auswirkung auf das Shoppingverhalten

Bei einem Webshop ist eine schnelle Kaufabwicklung essentiell. Der Kunde vermag noch so lange auf der Seite verblieben sein um seine Produkte ausfindig zu machen, dauert die Kaufabwicklung jedoch zu lange oder ist sie zu kompliziert, bringt der bereits gefüllte Warenkorb nichts mehr. 57 % der Teilnehmer der Forrester Studie gaben an, dass ihnen eine übersichtliche und schnelle Zahlungsabwicklung wichtig ist.

27 % der Befragten übertragen eine negative Erfahrung im Onlineshop auch auf das Ladengeschäft und würden dort keine Produkte mehr kaufen.

Je nach Fokus der Website ist es also sehr wichtig diese entsprechend vom Betreten bis zum Verlassen zu optimieren. Mit einer gut strukturierten und einfach handzuhabenden Website schafft man langfristig auch eine gute Kundenbindung.

Kriterien für eine optimale Ladegeschwindigkeit

Der Aufbau der Website sollte wie bereits erwähnt gut strukturiert und durchdacht sein. Grafiken und Dateien sollten nicht zu groß sein, da immer nur eine bestimmte Anzahl an Daten hintereinander geladen werden kann und nicht alle gleichzeitig, dadurch kommt es kurzzeitig zu einem Datenstau. Als erstes wird die HTML-Datei geladen und nachfolgend alle weiteren Elemente wie beispielsweise Bilder, CSS-Dateien oder Java-Script-Dateien. Als optimale Ladezeit gibt Google einen Wert im Bereich von maximal 1,5 Sekunden an. [2]

Mittlerweile ist die Ladegeschwindigkeit auch zu einem Ranking-Faktor bei Google geworden.

Ladegeschwindigkeit einer Website messen und optimieren

Um auf Nummer sicher zu gehen besteht die Möglichkeit, die Website mit kostenlosen Tools auf die Ladegeschwindigkeit zu testen. Bei einem solchen Test werden die Dateigrößen der Website ausgerechnet und die externen Dateien mit einbezogen. Denn externe Dateien wie eingefügte Buttons von sozialen Netzwerken können die Geschwindigkeit drosseln. Derartige Probleme können durch den Einsatz einer statischen 2-Klick-Lösung[3] gelöst werden. Bei zu großen Bilddateien kann an der Formatierung gefeilt werden. Bedeutend ist auch die Einbindung von Caching, dass das Zwischenspeichern von Seiten durch einen Cache ermöglicht. Das Zwischenspeichern erfolgt auf der Festplatte des Users. Damit spart man Ressourcen bei bereits vorhandenem Content. Entscheidend bei der Cachingimplementierung ist die Dauer der Zwischenspeicherung. Dieses Plugin kann die Ladegeschwindigkeit deutlich verbessern, wenn diese richtig realisiert wird.

Kostenlose Tools zur Messung der Ladegeschwindigkeit sind unter anderen PageSpeed, das Firefox Addon YSlow und gtmetrix.com.


 

2 Kommentare zu Warum spielt die Ladegeschwindigkeit von Webseiten eine so entscheidende Rolle?

Es gibt mehrere Faktoren die dafür sprechen dass schnelle Ladezeiten für Webseiten wichtig sind: Userexperience, Mobiles Surfen, Google Erwartungshaltung an technisch gut umgesetzte Internetpräsenzen.

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